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Forschungsaktivitäten:

Forschung:

Die Aufgabenstellungen und Problemlösungen betreffen Produktionsgegebenheiten für Lebensmittel tierischer Herkunft. Mit modernsten biochemischen und molekularbiologischen Analysentechniken werden leistungsrelevante, biologische Phänomene insbesondere bei der Spezies Rind transparent gemacht.
Ziele sind die objektive Bewertbarkeit, die Optimierung und die Kontrollierbarkeit der Produktgewinnung.

Die wesentlichen Arbeitsgebiete:

- Faktorenanalyse der Regulation von Fortpflanzung, Laktation und Wachstum

Die hormonanalytische und molekularbiologische Erfassung dieser leistungsbestimmenden Vorgänge beim Rind soll die Möglichkeiten und Grenzen der physiologischen Anpassung und der biotechnischen Beeinflußbarkeit aufzeigen. Schwerpunkte sind dabei Expressionsstudien zu Hormonen, Hormonrezeptoren und Wachstumsfaktoren in der Milchdrüse, dem Reproduktionstrakt, der Muskulatur und den inneren Organen des Rindes.

- Kontrolle hormonaler, medikamentöser und sonstiger Manipulationen

Analytische Entwicklungsarbeiten und pharmakokinetische Untersuchungen haben seit Jahrzehnten am Institut internationalen Rang und dienen der Einschätzung des Risikos für die Verbraucher ebenso wie der Kontrolle von verbotenen „Dopingsubstanzen“ in der Tierproduktion. Für ß-Agonisten (wie Clenbuterol) wird an Verfahren gearbeitet, die auch längere bzw. zurückliegende Anwendungszeiten erfassen lassen. Aktuelle Forschungsprojekte betreffen das bovine Wachstumshormon (bST) und davon abhängige Faktoren sowie die Kontrolle der Authentizität von Lebensmitteln mit Hilfe der Nukleinsäureanalytik.

- Wechselbeziehungen zwischen somatischen Zellzahlen in der Milch, Wachstumsfaktoren (Zytokinen) und Eutergesundheit

Mit der Erfassung von bestimmten Wachstumsfaktoren bei Zellzahlerhöhungen unter variablen physiologischen Bedingungen einerseits und bei Mastitis andererseits soll differenziertere Beurteilungsmöglichkeit des milchhygienischen Status ermöglicht werden.

- Mechanismen und Umsetzung tiergerechter Melkverfahren

Die Melktechnik beeinflußt u.a. Eutergesundheit, Nutzungsdauer und Arbeitsbedarf. Derzeit wird an verfeinerter Methodik bei Milchflußkurven, Förderung der Milchhergabe durch Stimulation und Vakuumapplikation sowie Optimierung der zugehörigen Bauteile gearbeitet.  

Praxis und Beratung

Das „know-how“ von Wissenschaftlern des Instituts wird für Expertisen im Rahmen der Tierproduktion von nationalen und internationalen Gremien in Anspruch genommen, so u.a. von Ministerien (Bund und Land), Kommissionen der EU, der „Organisation for Economic Co-Operation and Development“ (OECD), der Food and Agriculture Organisation (FAO) und Intern. Atomic Energy Agency (IAEA) der Vereinten Nationen.
Beratungen in humanmedizinischen Bereichen betreffen beispielsweise die Sportmedizin (Dopingkontrolle) und die Endokrinologische Toxikologie (Analytik und Bewertung von Hormonrückständen in Lebensmitteln).

Forschungsaktivitäten 2014 / Research Activities 2015
Forschungsaktivitäten 2014 / Research Activities 2014
Forschungsaktivitäten 2013 / Research Activities 2013
Forschungsaktivitäten 2012 / Research Activities 2012
Forschungsaktivitäten 2011 / Research Activities 2011
Forschungsaktivitäten 2010 / Research Activities 2010
Forschungsaktivitäten 2009 / Research Activities 2009
Forschungsaktivitäten 2008 / Research Activities 2008
Forschungsaktivitäten 2007 / Research Activities 2007
Forschungsaktivitäten 2006 / Research Activities 2006
Forschungsaktivitäten 2005 / Research Activities 2005
Forschungsaktivitäten 2004 / Research Activities 2004
Forschungsaktivitäten 2003 / Research Activities 2003
Forschungsaktivitäten 2002 / Research Activities 2002
Forschungsaktivitäten 2001 / Research Activities 2001
Forschungsaktivitäten 2000 / Research Activities 2000
Forschungsaktivitäten 1999 / Research Activities 1999
Forschungsaktivitäten 1998 / Research Activities 1998
Forschungsaktivitäten 1997 / Research Activities 1997

Neben einer umfangreichen Publikations- und Vortragstätigkeit werden spezielle Fortbildungs-und Einweisungskurse abgehalten, z.B. für Rückstandskontrollverfahren, für molekular-biologische Techniken, für Fragen des Fruchtbarkeitsmanagements sowie zur Prüfung und Optimierung der maschinellen Milchgewinnung. 

 

 

© Lehrstuhl für Tierphysiologie und Immunologie    

    Letzte Änderung: 20.06.2016
    Elisabeth Aberl